Herzlich Willkommen

Wir freu­en uns, Sie als inter­es­sier­ten Leser unse­rer Inter­net­sei­ten begrü­ßen zu dür­fen.

Der Geschichts­ver­ein Set­te­rich – kurz “GVS” – zählt über 400 Mit­glie­der. Damit ist er nicht nur einer der größ­ten Ver­ei­ne im Gebiet der Stadt Baes­wei­ler, son­dern auch ein bedeu­ten­der Kul­tur­trä­ger der Stadt.

Der Geschichts­ver­ein Set­te­rich e.V. hat sich die fol­gen­den Auf­ga­ben und Zie­le gesetzt:

  • die Auf­zeich­nung und unver­fälsch­te Doku­men­ta­ti­on der his­to­ri­schen Zusam­men­hän­ge der Geschich­te Set­te­richs, sei­ner Bewoh­ner und sei­ner Umge­bung als Teil des reich­hal­ti­gen kul­tu­rel­len Erbes unse­rer Hei­mat
  • die Ver­mitt­lung geschicht­li­cher Bil­dung
  • die Pfle­ge und För­de­rung des Hei­mat­ge­dan­kens
  • die dies­be­züg­li­che Zur­ver­fü­gung­stel­lung von Mate­ria­li­en und Lite­ra­tur an inter­es­sier­te Bür­ger, Ver­ei­ne, Schu­len und Behör­den
  • die Durch­füh­rung von Ver­an­stal­tun­gen zu hei­mat- und all­ge­mein­ge­schicht­li­chen The­men
  • die Durch­füh­rung von Besich­ti­gun­gen und Füh­run­gen zur his­to­ri­schen und zeit­ge­schicht­li­chen Wei­ter­bil­dung
  • die in zwang­lo­sen Zeit­ab­stän­den erfol­gen­de Her­aus­ga­be von Ver­öf­fent­li­chun­gen
  • die Fort­schrei­bung des Hei­mat­bu­ches „Set­te­rich einst & jetzt

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15. August 2026: Zita­del­le Jülich


Aus der Bildersammlung des GVS

GVS Kalen­der­bild des Monats August, Jahr­gang 2007

Die Kreuz­an­la­ge am Kreis­ver­kehrs­platz Schmied­stra­ße / Ade­nau­er­ring

Das Wege­kreuz vom Rött­gen­hof

Seit 1950 gab es pri­va­te Bestre­bun­gen,  im Stadt­teil Set­te­rich ein Wege­kreuz im Bereich Schmied­stra­ße / Ade­nau­er­ring auf­zu­stel­len.  Ein ers­tes Kon­zept sah hier­für eine Flä­che an der Ecke des Sport­plat­zes vor. (Dort stand vor Jah­ren auch ein Wege­kreuz).

Die­ser Plan wur­de jedoch nicht ver­wirk­licht.

Unter Ein­be­zie­hung des Kreis­ver­kehrs­plat­zes an der L50 und unter Benut­zung der dort vor­han­de­nen Grün­flä­che mit Alt­bäu­men wur­de dort 1999 ein Wege­kreuz errich­tet.

Das Kreuz besteht aus Tei­len eines alten Wege­kreu­zes, wel­ches vor dem Krieg an einer Ess­kas­ta­ni­en-Allee im Bereich des Rött­gen­ho­fes gestan­den hat.

Der schmie­de­ei­se­ren Kreuz­auf­satz war nicht mehr vor­han­den und wur­de durch einen neu­en ersetzt.

Die Bar­ba­r­asta­tue ist ein Geschenk eines Geschichts­ver­eins­mit­glie­des.  Die hl. Bar­ba­ra ist auch Schutz­pa­tro­nin der Berg­leu­te und soll an die Berg­wer­ke unse­rer Regi­on erin­nern.

Der Rött­gen­hof – ein Guts­hof – befand sich süd­öst­lich von Set­te­rich an der Gren­ze zur Gemein­de Siers­dorf.

Bereits 1407 wur­de der Hof urkund­lich erwähnt. Nach neu­er­li­chen Erkennt­nis­sen wur­de das Kreuz für eine wich­ti­ge Per­sön­lich­keit des Deut­schen Ordens, den dama­li­gen Kom­tur der Kom­men­de Siers­dorf, Baron Diet­rich von Kol­off zu Vet­tel­ho­ven, nach sei­nem Tode im Jah­re 1717 errich­tet.

Mit der Errich­tung der Zeche Emil May­risch und dem Kraft­werk sowie der Ber­ge­hal­de muss­te der dort befind­li­che Rött­gen­hof samt Wege­kreuz wichen.  Am 26.08.1966 wur­de der Hof von der Werks­feu­er­wehr nie­der­ge­legt.

Das 4 m hohe Wege­kreuz besteht aus gel­bem Sand­stein und einem schmie­de­ei­ser­nen Kreuz­auf­satz.  Im obe­ren Stein wur­de im Jah­re 2003 in der Nische eine Bar­ba­r­asta­tue aus Bron­ze ange­bracht.  Das Objekt wur­de gerei­nigt und was­ser­ab­wei­send behan­delt.  Die Anla­ge wird über einen was­ser­ge­bun­de­nen Kalk­stein­splitt­weg erschlos­sen.  Eine Bank lädt zum Ver­wei­len ein.

Die Pfle­ge­ar­bei­ten an Kreuz und Anla­ge haben auf Anfra­ge der Stadt die Anwoh­ner des Klos­ter­gar­tens über­nom­men.

Der Geschichts­ver­ein hat es sich zur Auf­ga­be gemacht, das Kreuz ein­seg­nen zu las­sen.  Die­se Ein­seg­nung erfolg­te mit zahl­rei­chen Teil­neh­mern am 3. Dezem­ber 2006.